362 Paar Schuhe gesammelt

Toller Erfolg der Kolping-Aktion

Luhe. (rgl). Zum Kolpinggedenktag am 5. Dezember beteiligte sich die Kolpingfamilie wieder an der Aktion „Mein Schuh tut gut“ und rief die Bevölkerung dazu auf, noch gut erhaltene Schuhe zu spenden. Sie konnten in der Kirche unter dem Portrait Adolph Kolpings abgelegt oder bei Johannes Käs, der die Aktion organisierte, abgeliefert werden. Binnen einer Woche kamen stolze 362 Paar Schuhe zusammen, die Johannes Käs mit seiner Frau Christina in der Garage in große Kartons verpackte und per Post an die Kolping-Recycling GmbH schickte, wo sie sortiert und vermarktet werden.

Der gesamte Erlös der bundesweiten Aktion kommt der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung zugute, die u. a. Berufsbildungszentren, Jugendaustausch- und Sozialprojekte, religiöse Bildung und internationale Begegnungen fördert.

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Kolpinggedenktag in Luhelogo kolping

Aktion „Mein Schuh tut gut“

Luhe. (rgl) Am Vorabend des 2. Advents wurde in der Pfarrei Luhe der Kolpinggedenktag gefeiert. Die Kolpingjugend und die KLJB waren mit ihrer Fahne vertreten.

Pfarrer Arnold Pirner wünschte zu Beginn, dass durch die Feier des Kolpinggedenktags ein Funke Hoffnung und Zuversicht auf alle Mitfeiernden überspringen möge. Dies sei gerade in der momentan so schwierigen Coronazeit besonders wichtig. Es gehe heute wie damals zu Kolpings Zeiten Mitte des 19. Jahrhunderts darum, die dunklen Herzen der Menschen zum Leuchten zu bringen.

Dazu solle auch die Aktion „Mein Schuh tut gut“ beitragen. Mit dem Erlös der gesammelten Schuhe, der an die Adolph-Kolping-Stiftung geht, würden viele Projekte gefördert, die gerade jungen Menschen Hoffnung und eine Zukunftsperspektive schenkten. Adolph Kolping habe als junger Mann das Schusterhandwerk ausgeübt und unzählige Schuhe gefertigt und repariert, bevor er zum Priester geweiht wurde und den Gesellenverein, das heutige Kolpingwerk, gründete.

In der Predigt zitierte Pfarrer Arnold Pirner ein Lied aus dem Musical „Kolpings Traum“ in dem es heißt: „Steht auf und gebt der Welt ein Lebenszeichen. In jedem von euch brennt dasselbe Licht. Noch ist es dunkel, doch die Nacht wird weichen. Schenkt der Welt ein menschliches Gesicht!“

Heute wie damals hätten die Menschen eine große Sehnsucht nach Freiheit und Gerechtigkeit, nach Hoffnung und Zuversicht, nach Sorglosigkeit und einer Zukunftsperspektive. Adolph Kolping habe es durch sein Wirken als „Handwerker Gottes“ geschafft, der Sehnsucht der Menschen eine Heimat zu geben. In ihm brannte das Licht von Jesus Christus, das er auf vielfältige Weise weitergegeben habe. So habe er der Welt ein menschliches Gesicht geschenkt.

Gerade in der Corona-Zeit sei es heute schwierig, ein menschliches Gesicht zu zeigen, das durch Alltagsmasken und im Winter auch noch durch Mützen zum größten Teil verhüllt sei. In den Gesichtern der Menschen erkenne man zur Zeit vor allem die Sorgenfalten. Die Sehnsucht nach Sicherheit und Unbeschwertheit sei groß. Den Menschen, die als soziale Wesen geschaffen seien, fehlten vor allem die Begegnung mit anderen und das Erleben von Gemeinschaft. Das Corona-Virus zwinge leider momentan dazu, auf Distanz zu gehen und Abstand zu halten.

So wie Adolph Kolping der Welt ein menschliches Gesicht gegeben habe, seien heute alle Christen und gerade auch die Kolpingmitglieder dazu aufgerufen.

Auch wenn es noch so dunkel sei, habe das Licht von Christus die Kraft, die Dunkelheit zu vertreiben.

Die Alltagsmaske dürfe bei der tätigen Nächstenliebe keine Ausrede sein. Kolping habe einmal gesagt: „Die Nöte der Zeit lehren uns, was zu tun ist.“ Es gelte daher, nicht zu jammern und unendlich zu diskutieren, sondern kreativ zu werden und nach neuen Wegen in dieser besonderen Zeit zu suchen.

Zwei Jugendliche trugen die Fürbitten vor. Dabei wurden auf dem Altar Lichter der Achtsamkeit, der Liebe, der Hoffnung, der Gerechtigkeit, des Friedens, des Glaubens und des Trostes entzündet.

Rita Gleißner sang das moderne Kolpinglied „Wir fangen an, bau mit, wir fangen an mit Mut. Was Adolph Kolping damals tat, ist heut noch gut“.

Unter dem Porträt Kolpings türmte sich auf den Stufen eines Seitenaltars ein großer Berg von gebrauchten Schuhen, die die Gläubigen für die Aktion „Mein Schuh tut gut“ gespendet hatten.

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Kolpingfamilie Luhe – Nikolausbesuch 2018logo kolping

Als Vertreter des heiligen Sankt Nikolaus besuchte Willi Köllner und Johannes Käs mit seinen treuen Krampus Jakob Fütterer und Bastian Häusler am 05.12.2018 24 Familien mit über 60 Kindern in der Marktgemeinde.
Sie wurden immer herzlich in den Familien aufgenommen. Einige Kinder überraschten den heiligen Sankt Nikolaus mit selbstvorgetragenen Gedichten, Liedern oder kleinen Streichen, auf die der heilige Mann immer mit einen gut ge-ratenen Vorschlag eingegangen ist. Am Ende leuchteten die Augen der Kinder als der Krampus ihnen kleine Geschenke aus dem Sack übergeben hatte.
Dank gilt den beiden Fahrern aus der Kolpingjugend, Tanja Käs als Anlaufstelle und Organisatorin der Besuchszeiten und Familie Eimer für die Bereitstellung der feierlichen Gewänder. (JK)

 

Vergelt´s Gott sagt die Kolpingfamilie Luhelogo kolping

Zum diesjährigen Kolping-Gedenktag am 2. Dezember fand in Luhe die Schuhsammelaktion „Mein Schuh tut gut!“  zugunsten der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung statt. Es wurden insgesamt 240 Paar Schuhe gesammelt. Über diesen großen Spendenerfolg hätte sich der Schustergeselle Adolph Kolping sicher sehr gefreut. Kolping Luhe bedankt sich recht herzlich bei den vielen Spendern aus der gesamten Seelsorgemeinschaft.
Nach Abschluss der Aktion werden die gesammelten Schuhe in Sortierwerken der Kolping Recycling GmbH sortiert und vermarktet. Der gesamte Erlös der bundesweiten Aktion kommt der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung zugute, die u.a. für Jugendaustausch und internationale Begegnungen, Berufsbildungszentren, Sozialprojekte oder religiöse Bildung einsetzt.schuh

 

Jahreshauptversammlung KAB, Kath. Männerverein und Altkolping 2016

 

KAB JHV 2016

Luhe (mue) Nur wenig Veränderung ergab die Neuwahl bei der Vereinsgemeinschaft KAB/Männerverein/Altkolping. In der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim beschloss die Vereinsgemeinschaft, eine neue Fahne zu kaufen.

Die bisherige KAB-Fahne ist verschlissen, müsste erneuert werden. Zudem gehören zur Vereinsgemeinschaft nur noch sechs KAB-Mitglieder, während der Katholische Männerverein 29 zählt. Die Fahne wurde für die Männervereine im Diözesanverband neu gestaltet. Sie trägt die Aufschrift „Katholische Männer, Luhe Sankt Martin“. Die Kosten werden durch Spenden gedeckt.

Schriftführer Josef Duschner erinnerte an Vorträge über die Krankenhausseelsorge, über Wallfahrtskirchen,“ Humor in der Kirche“  oder die Entstehung der Bibel. Außerdem gab es einen Ausflug nach Amberg und gesellige Abende.

Von einer guten Kassenlage berichtete Franz Kick. Für seine 20-jährige Tätigkeit als Schatzmeister überreichte ihm Eimer ein Geschenk. Der Vorsitzende bedauerte, dass die Veranstaltungen im Schnitt nach wie vor nur von 12-14 Mitgliedern besucht würden. Er wünsche sich, dass die 35 Altkolpingmitglieder noch besser in die Vereinsgemeinschaft mit eingebunden werden.

"Die Initiative zum Bibellesen ist gut angenommen worden", freute isch Ermer. Rund 12 Pfarrangehörige treffen sich alle zwei Wochen im Pfarrheim. Der Islam ist das Thema der Einkehrtage am 16. und17. Januar in Johannisthal. Der Diözesanverband kommt am 22. Oktober zur jahreshauptversammlung nach Luhe. Bei diesem Anlass soll auch die neue Fahne geweiht werden. Statt eines Blumengrußes werden beim Tod eines Mitglieds zukünftig drei Messen bezahlt.

Aus dem Geschehen der Kolpingsfamilie berichtete Johannes Käs über Neuaufnahmen und Ehrungen. "Dem Vortrag über Asyl folgte ein Begegnungsfest mit den Flüchtlingen."

Für den Pfarrgemeinderat dankte Georg Hirsch der Gemeinschaft und wünschte weiterhin gute Zusammenarbeit. Vor allem die Arbeit im umfangreichen Kirchenwald erläuterte Kirchenpfleger Bernhard Irlbacher.

Präses Pfarrer Arnold Pirner dankte allen,  die Verantwortung übernehmen. „Wenn die Gemeinschaft auch klein ist, so ist jedoch der Zusammenhalt wichtig.“ Das Problem der Feuchtigkeit in den Mauern der Nikolauskirche hat sich gebessert. Als nächstes soll die Marienkapelle trockengelegt werden.

Bürgermeister Dr. Karl Heinz Preißer dankte für die Glückwünsche zu seinem 60. Geburtstag. Die Spenden, die er erhalten habe und die für die Strahlkranzmadonna verwendet werden sollen,  waren größer als erwartet. "Der Sockel für die vier Meter hohe Statue ist bereits in Arbeit." Als Standort ist der Platz vor dem „Cafe Polotti“  geplant.

Neuwahlen:

Vorsitzender bleibt Wolfgang Eimer. Auch die Stellvertreter Hans-Georg Birkmüller und Johannes Käs sind weiterhin im Amt. Schriftführer: Josef Duschner; Kassier: Georg Rewitzer; Ausschuss: Georg Schwandner, Hermann Kiener, Hans Bauer, Georg Hirsch, Horst-Jürgen Pistory und Franz Kick. Kassenprüfer ist Georg Specht und die Fahne tragen Hans Bauer, Felix Schmerber und Willi Lehnert.